Outsourcing: was versteht man darunter?

Outsourcing im Factoring-Lexikon einfach erklärt

Outsourcing heißt übersetzt „Auslagerung“ und bedeutet, dass Produktionsschritte oder Unternehmensaufgaben beziehungsweise Unternehmensabteilungen eines Unternehmens an andere Unternehmen vergeben werden.

Beim Outsourcing werden die Leistungen, die von einem externen Unternehmen übernommen werden, meist vertraglich detailliert geregelt. Dieser Vertrag grenzt die Aufgaben von sonstigen Partnerschaften ab. Es erstreckte sich zunächst nur auf die IT-Infrastruktur. Allerdings wird seit 2000 die Auslagerung auch von Dienstleistung- und Produktionsfirmen aller Branchen genutzt. Das Full-Service Factoring ist somit auch eine Auslagerung, da hierbei die Debitorenbuchhaltung sowie das Mahnwesen eines Unternehmens an einen externen Dienstleister, dem Factor, übergeben wird.

Welche Funktion hat das Outsourcing?

Das Outsourcing rationalisiert vor allem die Geschäftsprozesse eines Unternehmens, reduziert die Prozesskomplexität, setzt Kapazitäten des Managements frei und macht Unternehmen flexibler, sodass man sich besser auf seine Kerngeschäfte konzentrieren kann. Dadurch können zudem Kosten eingespart werden, da teure oder selbst nicht effizient ausführbare Aufgaben an Dritte weitergegeben werden. Im Bezug auf das Factoring spricht eindeutig für eine Auslagerung: die Übernahme des Ausfallrisikos.

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