Factoring – mit Sicherheit mehr Liquidität

Mit Factoring werden Sie Ihre Außenstände minimieren und die Liquidität maximieren.

Weit über 80.000 mittelständische Unternehmen nutzen das Factoring als Finanzierungsform um die eigene Zahlungsfähigkeit zu steigern. Unternehmen können dadurch Liquiditätsengpässe vermeiden, sowie Forderungen gegen Ausfall absichern.

Egal welche Möglichkeiten Sie für Factoring suchen: Hier auf dem Portal finden Sie für jede Unternehmensgröße die passende Factoring-Lösung.

WICHTIG: Beinahe jedes Unternehmen kann durch Factoring die eigene finanzielle Situation steigern und gleichzeitig offene Forderungen vor Ausfall schützen.

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Erklärung & Definition zum Factoring

Die genaue Factoringdefinition lautet wie folgt: Factoring ist der wiederkehrende Verkauf offener (noch nicht fällig gewordenen) Forderungen, aus Lieferungen oder Leistungen, gegen sofortige Bezahlung des Kaufpreises durch eine Factoring-Gesellschaft.

Factoring einfach erklärt:

Ist Factoring eine Finanzierung?

Nein. Der Verkauf von wiederkehrenden Forderungen wird nicht als Bankgeschäft nach §1 Kreditwesengesetz (KWG), sondern als Kaufgeschäft angesehen. Dennoch sind die Factoringinstitute der BaFin unterstellt.

Beim Factoring wird dennoch von einer Finanzierung gesprochen, da es in gewisser Weise eine Finanzierungsform darstellt.

Was bewirkt Factoring?

Beim Factoring generieren Firmen eine sofortige Liquiditätssteigerung.

In Außenständen gebundenes Kapital steht sofort zur Verfügung. Damit verbessern Unternehmen umgehend den Cashflow.

Mit der dadurch gewonnenen Liquidität können eigene finanzielle Verbindlichkeiten viel leichter bedient werden.

Wann eignet sich Factoring für Unternehmen?

Factoring ist für KMUs bestens geeignet, wenn:

  • lange Zahlungsziele der Abnehmer zu eigenen Liquiditätsengpässen führen.
  • dringend mehr Liquidität zum Wachstum und zur Forderungsabsicherung benötigt wird.
  • in Außenständen gebundenes Kapital sofort zur Verfügung stehen soll.

Wie funktioniert Factoring in der Praxis?

Factoring-Ablauf schematisch dargestellt.
Schematische Darstellung des Ablaufs beim Factoring.

In der Praxis lässt sich die Vorgehensweise beim Factoring in 6 einfachen Schritten erklären:

  1. Sie beliefern Ihre Abnehmer wie gewohnt.
  2. Die Rechnungen fakturieren Sie an den Kunden.
  3. Parallel reichen Sie eine Kopie der entstandenen Rechnung beim Factor ein.
  4. Das Factoring-Institut prüft die Rechnung und kauft diese an. Im Gegenzug bezahlt der Factor umgehend, wie in dem „Factoring Vertrag“ geregelt, die Ankaufssumme.
  5. Ihr Kunde bezahlt die Rechnung im Rahmen des vereinbarten Zahlungsziels an den Factoring-Partner.
  6. Nach vollständigem Zahlungseingang überweist der Factor sofort den restlichen Sicherheits-Einbehalt.

Das am häufigsten eingesetzte Verfahren bei den Unternehmen in Deutschland ist „offenes Factoring“. Das gegenteilige Verfahren ist „stilles Factoring“. Mehr zu den einzelen Arten weiter unten.

Factoring hat sich zu einem wichtigen finanziellen Baustein für Unternehmen entwickelt.

In den letzten Jahren konnte Factoring einen festen Platz in der Finanzwelt einnehmen. Gerade bei der Absatzfinanzierung bildet diese Art der Rechnungsvorfinanzierung einen wichtigen finanziellen Baustein.

Diese Möglichkeit der Rechnungsfinanzierung garantiert, neben der sich automatisch an die Umsatzentwicklung anpassenden Mittelbereitstellung, stets pünktliche und vollständige Zahlungseingänge. Lange Wartezeiten auf Zahlungseingänge gehören somit der Vergangenheit an.

Bei der Kapitalbeschaffung kann die Factoring Finanzierung eine wichtige Rolle spielen, wenn es um Liquiditätssteigerung und -sicherung geht.

Durch den Verkauf offener Forderungen aus Warenlieferungen oder Dienstleistungen können Firmen durch Forderungen gebundenes Kapital enorm reduzieren. Die angekauften Forderungen werden umgehend bezahlt.

Die aus Lieferungen und Leistungen resultierende Forderungen schützen Unternehmen beim Factoring vor Ausfall.

Somit können Unternehmen, durch den Einsatz von Factoring, die eigene finanzielle Situation enorm verbessern und die Zahlungsfähigkeit stärken.

In Deutschland nutzen immer mehr mittelständische Unternehmen das Factoring.

Welche Factoring Arten und -Modelle gibt es?

Inzwischen werden die unterschiedlichsten Arten und Modelle beim Forderungsverkauf von den Factoringinstituten entwickelt und angeboten. Beinahe alle Unternehmensbranchen können diese optimale Rechnungsfinanzierungslösung einsetzen.

Full Service Factoring

Das ist die bekannteste Art, beziehungsweise -Variante, die in Deutschland angeboten wird. Dabei wird nicht nur die angekaufte Forderungssumme sofort bezahlt, sondern der Factor übernimmt für die gekaufte Forderung ebenfalls das Delkredere-Risiko (Ausfallschutz) und das Debitoren-Management. Hauptsächlich wird der Forderungsankauf im B2B-Bereich abgewickelt. Die Factoringinstitute kaufen überwiegend Forderungen, wie im jeweiligen Factoring-Vertrag geregelt, gegenüber gewerblichen Kunden an.

Weitere Arten und Modelle

Das echte FactoringDas beinhaltet neben der Finanzierungsfunktion, beziehungsweise Bevorschussung der Forderungen, ebenfalls die Delkredere-Funktion (Risikoübernahme) und die Service-Funktionen (z.B. Debitorenmanagement). Durch das echte Factoring verkürzen Sie Ihre Bilanz um Forderungen und Verbindlichkeiten. Hierbei verbessern Unternehmen umgehend die Liquiditätssituation und parallel dazu auch die Eigenkapitalquote.
Offenes und halboffenes – FactoringDas hierzulande am häufigsten eingesetzte Verfahren ist das offene Factoring. Dabei wird der Kunde über den Forderungsverkauf informiert. Beim stillen bzw. halboffenen Verfahren werden die Debitoren, nicht über den Verkauf der Forderungen informiert.
Inhouse Factoring (Bulk – Factoring)Beim „Inhouse-“, oder auch „Bulk-Factoring“ genannt, bleibt die Debitorenbuchhaltung und das Forderungsmanagement beim Anschlusskunden. Der Factor übernimmt dennoch das Risiko der angekauften Forderungen.
Reverse – FactoringDas ist ein „umgekehrtes“ Verfahren. Hier nutzen die Anschlusskunden die Zahlungsziele gegenüber Lieferanten. Der Forderungsankäufer zahlt sofort nach Rechnungsstellung den Rechnungsbetrag an den oder die Lieferanten.
Stilles – FactoringDas stille Factoring (auch „verdecktes Verfahren“ genannt) wird meist dann angewendet, wenn die Factoring-Nehmer befürchten, dass sich die Abtretungen der Forderungen negativ auf die Kundenbeziehung auswirken könnte. Die Factoring Unternehmen werden dem stillen Verfahren aber nur zustimmen, wenn der Factoring-Nehmer eine gute Bonität aufweist und ein einwandfrei funktionierendes Debitorenmanagement betreibt.
Export – FactoringEinige Factoringgesellschaften bieten den Forderungsankauf sowohl im inländischen Geschäftsverkehr, als auch im ausländischen Geschäftsverkehr an. Exportiert ein Unternehmen (Exporteur) und nimmt die Leistungen eines Factors für die ausländischen Geschäfte in Anspruch, so kommt Export-Factoring zur Anwendung und umgekehrt.
VOB – FactoringBei dieser Spezialform des Forderungsverkaufs verkaufen Handwerker ihre offenen Geldforderungen fortlaufend an einen Factor. Im Gegenzug werden die angekauften Forderungen (wie auch beim normalen Forderungsverkauf) umgehend durch den Factor bezahlt.
Unechtes – FactoringHier müssen die Anschlusskunden das bevorschusste Geld wieder zurückzahlen, sofern der Kunde die vom Factoring-Unternehmen angekauften Forderungen nicht begleicht. Das Delkredere wird bei diesem Modell nicht vom Factor übernommen. In Falle eines Zahlungsausfalls wird das Risiko vom Factoring-Nehmer selbst getragen.

Wie hoch sind die Kosten beim Factoring?

Die Kosten beim Factoring lassen sich nicht pauschalieren, da diese bei den einzelnen Anbietern und der jeweiligen Art, die zum Einsatz kommen kann, variieren.

Die Finanzdienstleistung enthält unterschiedliche Gebührenbestandteile. Für die Umsetzung, eines nach Ihren speziellen Bedürfnissen erarbeiteten Konzepts, orientieren sich die Höhe der Gebühren und Kosten immer an individuellen Kenngrößen. Dies wird deutlich, wenn Sie das Drei-Säulen-Modell der Kalkulation betrachten.

Eine Kalkulation der Factoring Kosten und Factoring Gebühren basiert auf:

  1. gesamter Brutto-Jahresumsatz
  2. Anzahl der Debitoren
  3. Durchschnittliche Rechnungsgröße
  4. durchschnittliche Laufzeit des Forderungsbestands
  5. Bonität und Struktur der Debitoren

Wo finde ich passende Factoring-Anbieter?

Die Antwort liegt klar auf der Hand: Natürlich hier auf dem Portal!

  • Alle auf diesem Portal eingetragene Factoring Anbieter sind Spezialisten und können für Ihre Unternehmung die passende Lösung zum Forderungsverkauf anbieten.
  • Über Jahre hinweg haben die Finanzinstitute unterschiedliche Varianten und Modelle entwickelt, so dass für beinahe jede Unternehmung eine Lösung angeboten werden kann.
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Die Institute garantieren eine seriöse Beratung und Top-Konditionen. Ebenfalls verstehen sich die Spezialisten als Finanzpartner auf Augenhöhe. Dabei steht immer die Liquiditätssteigerung Ihrer Unternehmung im Vordergrund!

Wann lohnt sich Factoring für mein Unternehmen?

Durch Factoring profitieren Firmen immer dann, sobald die eigene Liquidität durch offene Forderungen leidet. In diesem Fall ist es sinnvoll die Forderungen zu verkaufen. Hierdurch erzielen Betriebe eine Liquiditätssteigerung und können gleichzeitig Forderungen vor Ausfall schützen.

Die Rechnungsfinanzierung mittels Factoring sollte immer dann eine Überlegung wert sein, wenn:

Ihre Abnehmer gewerbliche oder private Kunden sind, die Sie regelmäßig auf Rechnung beliefern.
Ihre eingeräumten Zahlungsfristen maximal 90 Tage betragen.
die berechneten Leistungen und Lieferungen vollständig erbracht wurden.
keine Gegenforderungen bestehen.
keine Forderungs-Abtretung oder andere Rechte Dritter bestehen.

Bei einem Gesamtjahresumsatz von mindestens 50Tsd Euro oder mehr, ist eine wirksame Liquiditätsverbesserung zu erzielen.

Die Vorteile durch Factoring für Unternehmen

Gerade für mittelständische Unternehmen ist Factoring von großem Interesse, weil es als sichere Art der Umsatzfinanzierung enorme finanzielle Vorteile bietet.

Viele Firmen nutzen inzwischen die regelmäßige Veräußerung ihrer Forderungen, um Finanzierungsmöglichkeiten diversifizieren und den Cash-Flow umgehend zu verbessern. Diese Art der Finanzierungen werden auch genutzt um die Zugänglichkeit zu Bankkrediten zu erleichtern.

Der größte Vorteil beim Factoring besteht darin, dass in Forderungen gebundenes Kapital zeitnah zur Verfügung steht und für Verbindlichkeiten, Investitionen oder unternehmerisches Wachstum umgehend eingesetzt werden kann.

Zu den wichtigsten Vorteilen zählen unter anderem:

  • Umgehende Liquiditätssteigerung
    Die Liquiditätsbeschaffung steht für Kunden an erster Stelle für die Zusammenarbeit mit einem Factoringunternehmen (kurz: Factor). Der Factor bezahlt innerhalb von maximal zwei Arbeitstagen zwischen 80% – 95% der Bruttorechnungssumme aus. Der sofortige Liquiditätszufluss ermöglicht einen größeren finanziellen Spielraum und macht unabhängiger von Fremdkapital.
  • Schutz vor Forderungsausfall
    Der Schutz vor Rechnungsausfall spielt heutzutage, wo Unternehmensinsolvenzen so hoch wie noch nie sind, eine sehr wichtige Rolle in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Der Ankäufer übernimmt das Ausfallrisiko der angekauften Forderungen. Sollte Ihr Kunde insolvent werden, dann bekommen Sie trotzdem Ihre Forderung bezahlt.
  • Keine zusätzliche Stellung von Sicherheiten
    Normalerweise müssen Bankkredite meist mit zusätzlichen Sicherheiten (Unternehmerhaftungen) abgedeckt werden. Sie als Factoring-Nehmer werden keine weiteren Sicherheiten benötigen. Wenn alle Parameter für eine Zusammenarbeit stimmen, kann in kürzester Zeit Liquidität geschaffen werden.
  • Bilanzverkürzung und Verbesserung der Eigenkapitalquote
    Die Bilanz wird verkürzt und die Eigenkapitalquote erhöht. Diese Firmenkennzahlen spielen vor allem in Zeiten der Basel-Regularien und der Bonitätsprüfung (Rating) eine wichtige Rolle. Sobald die Forderungen verkauft sind, scheiden diese aus der Bilanz aus. Das heißt, dass sich die Bilanz verkürzt.
  • Minimierung der Außenstände und Maximierung der Liquidität
    Factoring minimiert die Außenstände, maximiert die Liquidität. Gleichzeitig ermöglicht es Ihnen einen größeren finanziellen Spielraum.

Zu den weiteren Vorteilen gehören:

  • Wettbewerbsvorteile: Einräumung längerer Zahlungsziele (bis zu 90 Tagen).
  • Factoring ist eine umsatzkongruente Finanzierung.
  • Debitorenmanagement: Durch das Auslagern des Debitorenmanagements können Sie innerbetriebliche Fixkosten reduzieren.
  • Skontovorteile beim Einkauf: Aufgrund der gewonnenen Liquidität können Sie Ihren Lieferanten eine zeitnahe Bezahlung zusagen. Dadurch lassen sich Preisnachlässe realisieren und Einkaufskosten senken.

Immer mehr mittelständische Firmen nutzen den Forderungsverkauf zur Steigerung der Liquidität

Für Unternehmen bedeutet Factoring sofortige Liquidität & gleichzeitiger Schutz vor Forderungsausfall.

Mittelständische Betriebe und kleine Firmen müssen oft Aufträge vorfinanzieren, neue Maschinen beschaffen oder Logistik organisieren. Auch bei gut gefüllten Auftragsbüchern kann die Liquidität darunter leiden. Hinzu kommt die schlechte Zahlungsmoral der Kunden und aufgrund langer Zahlungsziele entstehen zusätzlich hohe Außenstände.

Noch immer bevorzugen mittelständische und kleine Firmen die klassische Finanzierung durch Kredite. Doch was ist, wenn dringend benötigtes Kapital nicht kommt und man dadurch in finanzielle Engpässe gerät, weil Kredite oder sonstige Verbindlichkeiten regelmäßig bedient werden müssen?

Oftmals ist der eigene finanzielle Spielraum begrenzt. Aus diesem Grund suchen immer mehr Unternehmer zusätzliche, alternative Finanzierungsmöglichkeiten, um die Finanzierung bei der Hausbank zu ergänzen oder ganz zu ersetzen.

Der Nutzen liegt darin, dass offene Forderungen sofort zu Barliquidität dem Bankkonto gutgeschrieben werden und die Forderungen vor Ausfall geschützt sind.

Dadurch setzen Sie in Forderungen gebundenes Kapital sofort frei. Sie als Unternehmer können mit der durch Factoring gewonnenen Liquidität fristgerecht Ihre Kreditoren bedienen, eventuell sogar wieder mit Skontoabzug.

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