Inkasso – einfach erklärt

Inkasso - einfach erklärt

Der Begriff – Inkasso – stammt aus der Betriebswirtschaftslehre und gehört in den Bereich der Finanzierung.

Zu verstehen ist unter dem Begriff: zum einen der Einzug von Forderungen und zum anderen handelt es sich hierbei um eine Sonderform der Abtretung von Forderungen.

Kosten für Inkasso

Die Kosten für das Inkasso muss der Schuldner tragen, sofern er zum Zeitpunkt des Inkassos in Zahlungsverzug ist und die Kosten dafür nicht unverhältnismäßig hoch sind. Für die Gebühren des Forderungseinzugs durch Dritte, mittels eines Rechtsanwaltes, gibt es daher eine gesetzlich geregelte Vergütung mit Obergrenze.

So ist es beispielsweise unzulässig, ein beliebig hohes Honorar mit einem Inkassobüro zu vereinbaren, welches dann der Schuldner zu tragen hat.

Mehr Informationen  Outsourcing: was versteht man darunter?

Muss man zur Beitreibung von Forderungen ein Inkassounternehmen beauftragen?

Es ist nicht zwingend notwendig, ein Inkassobüro oder einen Rechtsanwalt einzuschalten, denn das Inkasso kann jeder Unternehmer selbst betreiben. Allerdings kostet dies sehr viel Zeit, Geld und vor allem Nerven.

Statistiken zufolge zahlen weniger als 50% aller angeschriebenen Schuldner eines Inkassobüros dann auch wirklich den ausstehenden Betrag.

Wesentlich effektiver ist hierbei die Wahl des Factorings, da hierbei nicht nur das Debitorenmanagement vollständig dem Unternehmen abgenommen wird, sondern zusätzlich das Factoring-Institut auch das 100 prozentige Ausfallrisiko übernimmt.

Das betriebseigene Inkasso gehört somit der Vergangenheit an.


Das könnte Sie auch aus der Welt des Factorings interessieren:

Übersicht: Factoring-Lexikon