Was kostet Factoring?

Was kostet Factoring? Factoring-Kosten einfach erklärt.

Factoringgesellschaften kalkulieren die Factoring-Kosten für jedes Unternehmen individuell und diese sind auch verhandelbar.

Was kostet Factoring und wie hoch sind die Gebühren?

Die Frage – Was kostet Factoring ? – ist nicht in einer Minute und auch nicht pauschal beantwortet. Die Kosten variieren bei den einzelnen Anbietern und der jeweiligen Factoring-Art.

Was kostet Factoring? So setzen sich die Kosten zusammen.

Die Dienstlesitung Factoring enthält unterschiedliche Gebührenbestandteile. Die Höhe der Factoring-Gebühren für die Umsetzung eines nach Ihren speziellen Bedürfnissen erarbeiteten Konzepts orientiert sich immer an individuellen Kennzgrößen. Dies wird deutlich, wenn Sie das Drei-Säulen-Modell der Factoringkalkulation betrachten. Die Kalkulation der Factoring Gebühren beruht meistens auf:

  1. Jahresumsatz
  2. Anzahl der Debitoren
  3. Durchschnittliche Rechnugnsgröße
  4. Laufzeit des Forderungsbestandes
  5. Bonität und Struktur der Debitoren

Was kostet Factoring: Die Angebote der jeweiligen Finanzdienstleister können in der Höhe unterschiedlich sein. Dabei kann man aber nicht generell sagen, einer der Anbieter wäre immer billiger als die anderen, oder ein anderer Finanzdienstleister wäre immer teurer als die anderen.

Um mehr zu erfahren: Was kostet Factoring – ist es für Sie von Vorteil hier im “ DeutschenFactoringPortal“ mit nur einem Klick passende Angebote anzufordern und zu vergleichen.

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Wie setzen sich die Factoring-Kosten zusammen?

Bearbeitungskosten

Was kostet Factoring? Kosten für die Bearbeitung

Jede Ihrer Rechnungen wird erstens im System erfasst, zweitens die Zahlung an Sie angewiesen, drittens der Zahlungseingang kontrolliert und ggf. der säumige Debitor gemahnt.

Egal welche Höhe die Rechnung ausweist, diese “Handgriffe” sind immer gleich.

Reichen Sie als Factoring-Kunde im Durchschnitt eher Rechnungen mit großen Summen ein, wird die Factoring-Gebühr in Prozenten niedriger sein als bei einem Factoring-Kunden, der im Durchschnitt eher viele kleine Rechnungsbeträge einreicht.

Pro Abschnitt (Rechnung) müssen bei jedem Kunden im Durchschnitt die jeweiligen Stückkosten als Factoring-Gebühr berechnet werden. Es macht auch einen Unterschied hinsichtlich der Stückkosten, ob Rechnungen als Rechnungskopie per Briefpost oder als Datei per elektronischer Post angeliefert werden.

Mehr Handgriffe verursachen höhere Kosten und müssen nach dem Ursachen-Wirkungs-Prinzip an den Factoring-Kunden weitergegeben werden.

Manche Anbieter verlangen eine monatliche Grundgebühr oder eine kleine Gebühr je Rechnung, unabhängig von deren Höhe – zuzüglich der Gebühr vom Rechnungsbetrag. Andere Gesellschaften bieten eine All-In-Gebühr. Diese beinhaltet schon alle Kosten. Auf den ersten Blick sieht das vielleicht teuer aus, aber für Sie als Factoring-Kunde sehr einfach in der eigenen Kalkulation berücksichtigt werden kann.

Die Ausgestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig. Kostenmäßig kann im Vorfeld keiner Variante der Vorzug gegeben werden. Die individuelle Situation Ihres Unternehmens ist dafür ausschlaggebend, welches Gebührenmodell kostengünstiger abschneidet.

Zinsen

Was kostet Factoring? Factoring-Zinsen zu besten Konditionen

Um Ihre Rechnungen zu kaufen und damit zu bevorschussen, leihen sich die Factoring-Unternehmen ihrerseits Geld von Banken oder Investoren.

Die Factoringanbieter berechnen für die Bevorschussung der Forderungen und die Bereitstellung der Liquidität bis zur Zahlung durch den Debitor einen Zins, der sich an den marktüblichen Sätzen für Kontokorrentkredite orientiert. Dieser Zins wird aktuell ermittelt und abgerechnet.

Da Factoring-Gesellschaften meist über eine gute Bonität verfügen, bekommen sie das Geld zu einem Vorzugszinssatz, den sie an ihre Kunden mit nur sehr geringen Aufschlägen weitergeben. Die Aufschläge sind erforderlich um die sogenannten Kosten der Geldbeschaffung zu tragen.

Aber trotz dieses kleinen Aufschlags sind die Zinsen deutlich niedriger als der Zins für eine Kontokorrentlinie bei der Hausbank.

Prüfgebühren

Die Factoring-Unternehmen holen Auskünfte über Ihre Debitoren ein, bevor eine Rechnung angekauft wird. Für diese Auskunft müssen die Factoring-Unternehmen sogenannte Prüfgebühren bezahlen und zwar unabhängig davon, wie die Prüfung ausgeht.Diese Prüfgebühren geben die Gesellschaften an ihre Kunden weiter – wieder nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip.

Die Struktur der Prüfgebühren, welche die Factoring-Unternehmern weiter berechnen, kann wie bei den Factoring-Gebühren auch unterschiedlich sein.

Einige Factoring-Anbieter berechnen einen Durchschnittsbetrag (z.B. € 20,–), ganz egal ob Ihr Debitor seinen Sitz im Innland oder im Ausland hat und ob das erforderliche Limit € 5.000,– oder € 20.000,– oder € 50.000,– beträgt. Andere Factoring-Unternehmen berechnen bis zu einer gewissen Limithöhe einen geringen Betrag, dafür bei ausländischen Debitoren einen deutlich höheren Betrag.

Es gibt sogar Debitoren, die verlangen bis zu einer gewissen Höhe des Limits keine Prüfgebühr, wenn der Debitor bisher ohne Überziehungen bezahlt hat.

Rückversicherungskosten

Kauft nun ein Factor nach der Bonitätsprüfung Rechnungen auf einen bestimmten Debitor an, versichert er sich seinerseits gegen Forderungsausfall. Hierfür sind Versicherungsprämien zu entrichten. In den meisten Fällen sind die in den Factoring-Gebühr einkalkuliert.

Gelegentlich erheben Factoringinstitute aber auch einen separaten Risikozuschlag für Debitoren mit schlechterer Bonität – dafür ist die Factoring-Gebühr etwas niedriger kalkuliert.

Kosten bei Forderungsausfall

Was kostet Factoring wenn es zum Forderungsausfall kommt? In diesem Fall sind Sie fein raus. Sie machen ja Factoring und sind somit gegen Forderungsausfall geschützt. Zwar ist Ihr Dienstleister rückversichert, den sogenannten Selbstbehalt muss er aber tragen.

Für diesen Fall der Fälle bildet das Factoring-Unternehmen sogenannten Rückstellungen (die kennen Sie aus Ihrer eigenen Bilanz) und sind ebenfalls in den Factoring-Kosten einkalkuliert.

Nicht nur in der Höhe der Gebühren gibt es zwischen den Gesellschaften Unterschiede. Auch die Gebührenstruktur kann von Factoringunternehmen zu Factoring-Unternehmen variieren.

Stellen Sie hier über das Portal eine Anfrage und sparen Sie dabei Factoring-Kosten und Zeit.

Forderungsausfallrechner

Berechnen Sie selbst wie hoch die Kosten im Falle eines Forderungsausfalls wären, bzw. um wieviel % Sie Ihren Umsatz steigern müssen um den Forderungsausfall zu kompensieren. (Ihre Daten werden nicht gespeichert.)



  z.B. 3.500.000

  z.B. 25

  z.B. 60.000

Was kostet Factoring: Zusammenfassung

Abschließen sei auf die Frage – ‘Was kostet Factoring‘ – noch zu erwähnen: Auf die übernommene Dienstleistung (Debitorenmanagement) wird ebenfalls eine Factoringgebühr berechnet. Neben der Abwicklung ist das Debitorenmanagement sowie das Mahn- und Inkassowesen enthalten. Im Wesentlichen richtet sich die Gebühr nach der Art und dem Umfang der vereinbarten Leistung.

Warenkreditversicherung

Für die Übernahme des Ausfallschutzes der Forderungen sichern sich die Factoring-Unternehmen bei einer Warenkreditversicherung ab. Diese Versicherungsprämie wird an Sie als Factoringkunden weitergegeben.

Limitgebühr

Für die fortlaufende Bonitätsprüfung der einzelnen Debitoren fallen unterschiedliche Limitgebühren an, die sich nach der beantragten Limithöhe richten. Die Anfrage gilt pro Debitor für jeweils ein Kalenderjahr.

Sonstige Gebühren

Die sonstigen Gebühren beinhalten die Leistungen für die Einrichtung, das jährliche Audit, die EDV-technische Abwicklung sowie Mahn- und Handlingsaufwand.