Risikoübernahme – einfach erklärt

Risikoübernahme - einfach erklärt

Im Factoring ist mit der Risikoübernahme die Übernahme des Risikos des Ausfalls einer Forderung durch den Factor verstanden.

Was ist mit Risikoübernahme gemeint?

Im Factoring steht der Factor gegenüber dem Kunden dafür ein, dass der Abnehmer seinen finanziellen Verpflichtungen aus dem abgeschlossenen Geschäft auch nachkommt.

Für diese Risikoübernahme ist eine Analyse der Bonität des Abnehmers von Seiten des Factors unabdingbar.

Hat der Abnehmer negative Merkmale, beschränkt sich der Factor in der Regel auf das reine Inkasso des Rechnungsbetrages und der Ausfallschutz entfällt.

Diese Übernahme wird in der Fachsprache “Delkredere” genannt.

In der Praxis übernehmen Factoring-Unternehmen einen 100%igen Delkredereschutz im Rahmen eines Limits, welches zuvor geprüft wurde. Somit geht die Risikoübernahme im Factoring weit über die Leistungen einer Kreditversicherung hinaus.

Mehr Informationen  Bonität: was versteht man darunter?

Für die Risikoübernahme des Forderungsausfalls wird ein sogenanntes Factoringentgelt fällig. Die Höhe dieses Entgelts richtet sich nicht nur nach dem Risiko, sondern ist auf vom Arbeitsaufwand und vom Kapitalmarkt abhängig.

Die Kosten bewegen sich in Deutschland zwischen 0,8 und 2,5 Prozent.


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